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Der neue IFS Broker (Version 3) ist da

16 neue und 39 geänderte Anforderungen - GFSI Anerkennung wird angestrebt

Insgesamt 101 Anforderungen (+16) umfasst der neue IFS Broker Version 3.

Damit sind umfassende Neuerungen in den Standard aufgenommen und die Anforderungen an den Broker spezifiziert worden. So wurden die verschiedenen Produkttypen wie Handelsmarken und Eigenmarken berücksichtigt und die Anforderungen für Verpackungen spezifiziert.

Insbesondere das Thema Risikomanagement ist nun detaillierter und das aus den anderen Standards bekannte Thema Food Fraud hat nun ein Kapitel im IFS Broker erhalten.

Neben diesen bereits bekannten Themen gelangt nun auch ein neuer Begriff in die IFS Standards: die Lebensmittelsicherheitskultur - die sich von der Unternehmenspolitik deutlich abgrenzt.

Bis zur endgültigen Anwendung der neuen Version zum 1. Juli 2020 wird es eine Übergangsphase von einem halben Jahr geben, angefangen vom 02. Januar 2020. In dieser können die Unternehmen selber entscheiden, ob sie sich nach der alten oder neuen Version auditieren lassen.

In den nächsten Wochen sollen weitere neue Dokumente folgen, wie z.B.:

·        Standardübersetzungen (auch wieder ins Deutsche)

·        Leitfaden: IFS Standards Product Fraud (Anforderungen an Broker werden in den bestehenden Leitfaden eingearbeitet)

·        IFS Broker Good auditing practices guidlines

·        IFS Broker Guidline

 Weiterhin liegt der Standard gerade bei der GFSI zur Prüfung, um seine Anerkennung zu erhalten.

Weitere Informationen zu der neuen Begrifflichkeit Lebensmittelsicherheitskultur sind auch in der dazu veröffentlichten GFSI Leitlinie zu finden: https://www.mygfsi.com/images/A_Culture_Of_Food_Safety/GFSI-Food-Safety-Culture-FULL-VERSION.pdf